IRNA zufolge sprach der Abteilungsleiter für internationale Angelegenheiten und Rechtswesen im iranischen Außenministerium, Abbas Araqchi, mit Ashton in Brüssel und kritisierte dabei die destruktive Haltung des Westens und besonders die Äußerungen der amerikanischen Verantwortlichen.
Er sagte, hohe Ansprüche und provozierende Äußerungen und Behauptungen sollten besonders seitens der Amerikaner unterlassen werden. Aston bestätigte, dass derartige Maßnahmen, die zu Missverständnissen führen können, vermieden werden sollen. Sie versicherte, dass die Verhandlungsgruppe und besonders Amerika sich daran halten werden. Voraussetzung für ein Abkommen sei die Verpflichtung daran, so Ashton.
Araqchi sagte: "Die USA haben eine falsche Haltung eingenommen und äußern sich unangemessen. Die neuen Personen auf der Sanktionsliste haben nun dazu geführt, dass die Entwicklungen und die Fortsetzung der Verhandlungen nochmals bedacht werden."
Er betonte ferner: "Die Expertengespräche zwischen dem Iran und der G5+1 zur Umsetzung des Fahrplans werden bald wieder aufgenommen."